Packliste Camino/Jakobsweg
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Packliste Camino de Santiago / Jakobsweg

Eine ganz private Führung durch mein kleines rotes ‚Zuhause‘ für unterwegs.
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DER RUCKSACK

Er gehört definitiv zu den essentiellen Dingen bei der Vorbereitung auf den Jakobsweg.
Was nützt schließlich eine lange Packliste, wenn du nichts hast, wo du das alles reinstopfen kannst.
Und deshalb solltest du dich auch gut mit dem Thema Rucksack auseinandersetzen. Geh in ein Fachgeschäft und lass dich beraten. Dort gibt es gepackte Rucksäcke, die du auch mal ein paar Minuten durch den Laden tragen und testen kannst, ob er gut sitzt und sich für dich bequem tragen lässt. 
Jeder hat seine Präferenzen, wenn es um den perfekten Rucksack geht. Für mich sind diese Punkte besonders wichtig:
  • integrierter Regenschutz
  • seitliche Taschen für Flasche, Stöcke etc.
  • (verstellbares) Deckelfach, unter das ich auch mal eine Jacke stopfen kann
  • bequeme gepolsterte Gurte (Schulter-,Brust-,Hüftgurte)
  • die Farbe (rot) 😃

Die große Frage ist immer die Größe.

Ich bin einige Caminos mit einem 55Liter-Rucksack gegangen, der leer schon fast 3 Kilo gewogen hat und wegen seines großen Volumens viel Platz für unnützes Zeug bot. Trotzdem liebe ich diesen Rucksack. Ich habe ihn vor vielen Jahren für meine Backpackertouren durch die Welt gekauft und wollte einfach keinen neuen, als es für mich auf den ersten Camino ging. 
Am Strand in Finisterre

Am Strand in Finisterre

Ich empfehle dir aber unbedingt, einen (relativ) kleinen Rucksack zu kaufen. 35 – 40 Liter sind vollkommen ausreichend zum Pilgern auf einem Jakobsweg.
Meine Empfehlung ist der Fjällräven Abisko Hike 35. Es gibt auch eine 45-Liter-Variante. Dieser Rucksack ist gut durchdacht und hat viele nette Details wie zum Beispiel einen seitlichen Eingriff, der sehr praktisch ist, wenn du unterwegs mal schnell an deinen Rucksackinhalt rankommen musst. Auch die große Fronttasche ist super für alles mögliche (Regensachen, Proviant etc.). Außerdem hat er einen integrierten Regenschutz.
Komplette Liste 'Häuschen'

SCHLAFKOJE

Schlafen. Ein anderes großes Thema.

Und hier kommt es schon auf deine vorherige Planung an.
Willst du die volle Pilgerexperience mit Übernachtungen in Herbergsschlafsälen? Oder hast du´s lieber ein bisschen privater und schläfst in Pensionen?
Herberge von Pobena auf dem Camino del Norte

Herberge von Pobena auf dem Camino del Norte

Bei der ersten Variante empfehle ich dir, auf jeden Fall einen Schlafsack mitzunehmen! Ja, es gibt in einigen Herbergen Wolldecken und viele Pilger nehmen nur ein Schlafsack-Inlay mit, aber mir wäre das nicht genug.
Ich bin eigentlich keine Frostbeule, aber die Herbergen befinden sich oft in alten, oft auch feuchten Gemäuern und es gibt nur selten eine Heizung. Außerdem friert der Körper durch die körperliche Anstrengung viel leichter. Klar, es kommt auch auf die Jahreszeit an, in der du unterwegs bist. Ich bin bisher immer im April/Mai gepilgert und besonders in Nordspanien kann es da noch recht frisch sein.

Herberge von Redondela auf dem Caminho Portugues

Herberge von Redondela auf dem Caminho Portugues

Ich empfehle dir also einen leichten, nicht zu dicken Schlafsack mit einer Komforttemperatur um die 10 Grad. Hier findest du den Nordisk Hjalmar. An dem gefällt mir besonders, dass es ein Deckenschlafsack ist, d.h. du kannst ihn komplett öffnen und wie eine normale Bettdecke benutzen. Das ist sehr praktisch, wenn es nicht so kalt und die Betten vertrauenswürdig sind 😉
Ich persönlich brauche auch immer ein kleines Kissen zum Schlafen. Es gibt zwar meistens Kopfkissen in den Herbergen, aber ich war schon oft froh, mein eigenes mitzuhaben. Besonders wenn es keine Wegwerfbezüge gibt. Das Cocoon UL Travel Pillow  ist aufblasbar und superleicht.

SCHUHREGAL (& Co.)

Der Natur begegnen. Menschen begegnen. Sich selbst begegnen.
Das alles tust du beim Pilgern. Und das alles tust du zu Fuß. Und dafür brauchst du gute Schuhe.
Schuhe und Stöcke in einer Herberge

Schuhe und Stöcke in einer Herberge

Viel wird diskutiert über dieses Thema. Es wird mit Markennamen um sich geworfen, die besten Sohlen, die besten Socken, das beste Profil, das geringste Gewicht, kriegst du Blasen oder nicht? Es gibt viel zu sagen.
Und dann auch wieder ganz wenig.
Schuhe müssen DIR passen. Das heißt, du musst sie anprobieren. Und dazu gehst du am besten in ein Fachgeschäft. Und bedenke, dass du auf dem Camino keine Hochgebirgstour vor dir hast. Du wirst viel laufen, meistens auf (relativ) befestigten Wegen und du hast einen (relativ) schweren Rucksack auf dem Rücken.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein Schuh stabil sein muss, aber er sollte nicht wie ein Klotz an deinem Fuß hängen. Ich habe mal von einer Regel gehört: ‚1kg an deinem Fuß sind 5kg auf deinem Rücken.‘ Ob das so genau stimmt, weiß ich nicht, aber du solltest nicht nur Gewicht beim Rucksack sparen.
Alles andere musst du selbst herausfinden, am besten mit einem guten Schuhverkäufer
Ich habe ziemlich breite Füße und deshalb kommen einige Marken für mich nur bedingt in Frage. Ich mag auch keine Schuhe mit einem zu hohen und zu enganliegenden Schaft. Sehr gute Erfahrungen habe ich mit Schuhen von Merrell gemacht.
Wäschegarten

Wäschegarten bei Pater Ernesto

Die Socken sind ebenfalls eine Wissenschaft für sich. Richtige Wandersocken sind schon eine feine Sache, weil sie an den richtigen Stellen gepolstert und nicht schon nach den ersten Tage durchgelaufen sind. Je nach Länge deines Weges solltest du in 1-2 Paar Socken investieren.
Und ganz wichtig: Die müssen auch eingelaufen werden!
Ich bevorzuge übrigens kurze Wandersocken , die nicht die halbe Wade bedecken. Aber das kommt auch immer auf die Schaftlänge deiner Schuhe an.
Beim Thema Stöcke scheiden sich die Wandergeister… Ich bin viele Jahre ohne Stöcke gelaufen, aber seit meinem letzten Camino (del Norte) bin ich ein Fan. Ich hatte Knieprobleme und sie haben mir meinen Weg gerettet. Aber wenn du noch nie mit Stöcken unterwegs warst, probier es erstmal aus, ob das was für dich ist.
Wenn es dir gefällt, empfehle ich dir die von Black Diamond. Sie sind (relativ) leicht, haben superpraktische Klemmverschlüsse und der Preis ist echt ok.
So schön das Laufen auch ist, das Ankommen ist ein wichtiger Teil davon.
Und dann die Schuhe ausziehen.
Für die Abende in der Herberge und auch, um kurz ins Restaurant oder nochmal eine kleine Runde durchs Städtchen zu gehen, brauchst du ein paar leichte Schuhe oder Schlappen. Deine beanspruchten Füße abends nach dem Duschen nochmal in die Wanderschuhe zu zwängen ist kein Genuss und du solltest ihnen auch ihre wohlverdiente Pause gönnen.
Ich bin jahrelang mit FlipFlops unterwegs gewesen. Vor Kurzem habe ich aber die Ultraleicht-Latschen von Birkenstock  entdeckt. Die wiegen fast nichts und haben den Vorteil, dass du sie mit Socken gut tragen und selbst mit müden Füßen noch bequem längere Strecken gehen kannst. Und für die Dusche funktionieren die auch!

KLEIDERSCHRANK

Tja, und was ziehen wir heute an?
Exakt das Gleiche wie gestern. Frisch gewaschen und über Nacht hoffentlich getrocknet. Wenn nicht auch nicht schlimm, einfach anziehen. Dein Körper macht das schon 😃 
Beim Thema Kleidung sind viele ein bisschen ratlos und es ist auch wirklich eine Überwindung, nur WENIG einzupacken, aber es geht nicht anders.
Du brauchst zwei Garnituren mit Kleidung, in der Abendgarnitur kannst du auch schlafen. Und die Sachen, die du tagsüber beim Laufen anhast, werden direkt nach dem Duschen gewaschen und sind am nächsten Tag wieder frisch für neue Abenteuer.
Oft gibt es in den Herbergen Waschmaschinen und so kannst du ab und zu einfach mal deinen kompletten ‚Kleiderschrank‘ waschen.
Frische Pilgerwäsche

Frische Pilgerwäsche

Ich habe meine Kleidung in den letzten Jahren Schritt für Schritt auf Merinowolle umgestellt. Auch meine Zipp-Off-Wanderhose musste einer Merino-Laufleggings weichen. 
Und ich bin immer noch total fasziniert von diesem Material. Schon toll, was die Natur so kann. Merino wärmt und kühlt, die Kleidung stinkt (wirklich!) nicht und trocknet schnell.
Aber achte beim Kauf darauf, dass die Firmen ihre Wolle von Zulieferern beziehen, die auf Mulesing verzichten. Meine hier empfohlenen Produkte kommen von Icebreaker oder Dilling, beides Firmen, die diese schreckliche Praktik nicht unterstützen.
Soweit die untere Schicht. Ich habe immer auch noch eine Fleecejacke dabei, wenn es kalt wird. Aber was kommt obendrüber, wenn´s regnet? Die erste Idee für viele Pilger ist der Poncho. Hat auch sicher was für sich, schneller Rundumschutz und auch der Rucksack ist gut eingepackt.
Als laufendes 2-Mann-Zelt hast du dann aber auch den größtmöglichen Windwiderstand und das Laufen wird zum Riesenkraftakt.
Das Ding nervt. Also mich zumindest.
Ich habe mich also gegen meinen Poncho entschieden und laufe nur mit (dünner, atmungsaktiver) Regenjacke und, wenn´s ganz feucht wird, mit Regenhosen (komplett aufzippbar für einfacheres Anziehen).
Der Rucksack bekommt seinen eigenen Regenschutz (bei mir schon integriert). Ein großer schwarzer Müllsack  zum Auskleiden des Rucksacks schützt deine Sachen, auch wenn der Regen sehr hartnäckig ist. Beim Pilgern verzichte ich jedoch oft darauf, weil dieser Plastiksack zu viel Lärm im Schlafsaal macht und meine Mitpilger danken es mir wahrscheinlich. Aber du kannst einen solchen Sack ja für Wetternotfälle dabeihaben.
Ich packe ansonsten alles in wasserfeste, leichte Kompressionspacksäcke. Achte bitte darauf, dass die Säcke nicht zu dolle rascheln. Nervt im Schlafsaal ungemein, besonders wenn du zu den Frühaufstehern gehörst.
Ich habe einen Sack mit meiner Abendgarderobe und einen kleinen Sack mit allem, was ich zum Schlafen brauche (evtl. Nachtklamotten, Schlafsocken, Ohropax, Kindl, Taschenlampe, etc…). Das ist sehr praktisch, weil du beim Auspacken direkt deinen Schlafsack und deinen Nachtsachensack aufs Bett legen kannst und nicht mehr lange suchen musst, wenn du abends in den Schlafsaal kommst und schon einige schlafen.
Herberge im Kloster

Herberge im Kloster

Komplette Liste 'Kleiderschrank'

BADEZIMMER

Die Waschtasche zu packen fällt oft schwer.
Was brauche ich wirklich? Shampoo? Duschgel? Haarspülung? Bodylotion? Gesichtscreme?
Generell gilt die Regel: Wenn du es tragen möchtest, dann pack es ein. Aber denk vorher kurz nach.
Versuche, Produkte zu finden, die nicht nur einem Zweck dienen. Du brauchst vielleicht nicht eine Tagescreme und dann noch eine andere für die Nacht. Wenn du im Sommer unterwegs bist, ist die Sonnencreme für alles gut. Besorge dir am besten eine, die auch für das Gesicht geeignet ist. Diese hier war meine Entdeckung des Jahres  (und ich HASSE eincremen). Zieht schnell ein, klebt nicht und ist schweißresistent. 
Zum Duschen gibt es All-In-One-Trekkingseife. Mit der kannst du auch deine Kleidung waschen. 
Ich gönne mir auch eine leichte Klappbürste, weil ich sonst mit Dreadlocks zurückkommen würde. 
Als Frau kommt noch das monatliche Menstruationsproblem dazu. Ich möchte auf gar keinen Fall mehr auf meine Menstruationstasse verzichten. Seit fast 10 Jahren meine treue Begleiterin im Alltag und unterwegs.
Ebenfalls klein und unverzichtbar für ruhige Nächte sind Ohropax.
Was du beim ganzen Packen nie vergessen darfst: Die meisten Jakobswege verlaufen durch besiedelte Gebiete, es gibt überall Geschäfte und mit Händen und Füßen kannst du dich prima verständigen, auch wenn du die Landessprache nicht sprichst. Also nimm nur das Nötigste mit, der Rest findet sich unterwegs.
Komplette Liste 'Badezimmer'

APOTHEKENSCHRÄNKCHEN

Apotheken gibt´s übrigens auch überall (Medikamente sind in Spanien z.B. auch viel billiger). Und Mitpilger, die meistens gern helfen im Notfall. Mich zum Beispiel.
Ich habe nämlich immer eine gute Reiseapotheke dabei. Ist mir irgendwie wichtig.
Aber natürlich nur das Nötigste und wenig davon. Hier mal meine kleine Auswahl (ist natürlich sehr individuell):

 

  • für die Füße: Compeed und Leukoplast
  • für Wunden/wunde Stellen: Mullbinde, Kompresse, Beta Isodonna (Desinfektion), Bepanthen
  • gegen Schmerzen: Ibuprofen (für innen), Diclofenac-Salbe (für außen)
  • gegen Allergie: Antihistamine
Komplette Liste 'Apothekenschränkchen'
  • Tabletten (je 4 Stück)
  • 1 Packung Compeed (gemischt) (ARTIKEL)
  • 1/2 kleine Tube Bepanthen
  • 1 Rolle Leukoplast
  • 1 Binde
  • 1-2 Kompressen
  • 1/2 Tube Beta Isodonna
  • 1 Nagelscher

BÜRO

Ich mag Technik. Ja, da bin ich ein bisschen ein Nerd. Aber ich versuche das beim Pilgern auf das Wichtigste zu beschränken.
Wegen des Gewichts.
Und wegen der inneren Einkehr.
Meinen allerersten Camino  bin ich nur mit einem ganz alten Klapphandy für Notfälle gegangen. Kein Internet. Das war gut.
Bei meinen weiteren Wegen habe ich dann aber doch mein Smartphone mitgenommen. Ein bisschen Kontakt zur Außenwelt fehlt mir sonst halt doch… 
Auf der Via de la Plata

Auf der Via de la Plata

Zum Aufladen des Handys habe ich eine (kleine) Powerbank, die für 1-2 Ladungen reicht. Die kannst du auch mal über Nacht an der Steckdose lassen, weil der Verlust bei Diebstahl nicht so groß ist. Mir ist aber noch nie was geklaut worden
Als kleinen Luxus nehme ich immer mein Kindle mit. Ich liebe es, abends im Schlafsack zu den anheimelnden Schnarchgeräuschen der anderen noch ein paar Seiten zu lesen. 
Eine Taschenlampe ist vielleicht nicht unbedingt nötig, wenn du ein Handy dabei hast. Aber solltest du doch mal Lust haben, sehr früh vor Sonnenaufgang zu starten, kann eine Stirnlampe hilfreich sein. Aber BITTE nicht mit aufgesetzter Stirnlampe im Schlafsaal herumwerkeln. Fühlt sich für die Schlafenden an wie Disko. Einfach die Lampe in die Hand nehmen und vielleicht auch die Leuchtkraft ein bisschen runterregeln (geht bei den meisten Lampen).
Komplette Liste 'Büro'

RUMPELKAMMER

Jetzt wird´s gefährlich.
Klamotten sind rausgesucht, Waschtasche und Reiseapotheke sehr minimalistisch gepackt, sogar bei der Technik hast du auf einiges verzichtet.
Und dann ist noch Luft im Rucksack.
Und dann kommt vielleicht auch ein bisschen Panik auf.
Tagebuch hast du. Stift fehlt noch. Ach, doch lieber 2 Stifte. Und vielleicht noch ein Tuch für die Anreise? Und Handschuhe und Mütze? Und so einen Geldsicherheitsgürtel hast du auch noch irgendwo? Man weiß ja nie! Und das Stativ für die Kamera? Wiegt doch nun auch nicht die Welt, die paar Gramm… Ach ja, und der Regenschirm!!! Aaaahhhhhhh!!!
— STOPP!!! —
Du musst stark sein.
Nur das einpacken, was du vorher auf deine Liste geschrieben hast.
Und wenn noch Platz im Rucksack ist? Super! Du willst ja auch noch Wasser und ein paar Snacks einpacken. 
Hier kommt trotzdem ein ganz kurzer Einblick in meine Rumpelkammer, was immer doch noch mitkommt:
  • Nadel und Faden – brauche ich auf jeder Reise mindestens einmal
  • 2-3 Ziploc-Tüten – für übriggebliebenes Essen oder mal ein Sandwich (wasche ich aus und benutze sie immer wieder)
  • mein Opinel-Messer ♥  – für Wurst, Tomaten,…
  • Jutebeutel – das Handtäschchen für´s Abendvergnügen und die Shoppingtour
  • Sonnenbrille und Sonnenhut – mag beides nicht besonders, aber ist Pflicht, wenn du Frühling bis Frühherbst unterwegs bist
  • Notizheft und Stift – Tagebuch, Adressen, Ideen, Gedanken
  • evtl. Pilgerführer – hab ich gern dabei, um ein bisschen zu schauen, was mich erwartet und für Unterkünfte
  • Credencial (Pilgerpass) – hab meinen immer hier bestellt
  • Jakobsmuschel – natürlich am schönsten, wenn du die als Geschenk bekommst
Credencial

Credencial

Komplette Liste 'Rumpelkammer'
  • 3-4 Wäscheklammern
  • Nadel/Faden
  • 2-3 Ziploc-Tüten
  • Spork/Göffel
  • Messer (Opinel)
  • 1 Jutebeutel
  • Sonnenbrille
  • Sonnenhut
  • Notizheft
  • Stift
  • Pilgerführer
  • Credencial (Pilgerpass)
  • Pilgermuschel 
So, das war´s dann auch schon.
Ich habe mit dieser Packliste dann meistens um die 8kg auf dem Rücken, variiert immer ein bisschen je nach Region und Klima. Dazu kommen dann noch Wasser und Snacks.
Es geht natürlich immer leichter, aber für mich ist das die Wohlfühlpackliste, bei der ich nicht auf zu viel verzichten muss, ohne meinen ganzen Hausrat mitzuschleppen.
Aber ich lese gerne eure Anregungen, Erfahrungen und Fragen zum Thema ‚Packen und Tragen‘. Immer her damit! 😃 
Auch mal Lust auf eine Trekkingtour mit Zelt? Meine Packliste für Trekking mit Zelt findest du hier.
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    4 Comments

  1. Ich liebe packen und Packlisten! Ein wichtiger Teil der Vorfreude! Und jedes Mal lernt man etwas Neues – was doch zu Hause bleiben kann und was gefehlt hat. Meine Mutter erzählt immer, wie ihre “Packkunst” durch viele Caminos sich entwickelt hat. Schöner Post und sehr gute Tipps 🙂

    Antworten

    • Anne von LittleRedHikingRucksack

      Oh ja, Violeta. Deine Mama ist auch ein wahrer Profi. Von ihr könnte ich sicher auch noch einiges lernen! Danke!

      Antworten

  2. Hallo Anne,
    sehr schön geschrieben. Ich habe ja auch schon ein paar Touren hinter mir und der Inhalt meines Rucksack verändert sich immer mal wieder. Du hast mir da ein paar neue Sachen gezeigt, die ich bei meiner nächsten Tour von Genf nach Le Puy im Mai übernehmen werde. Also Danke nochmal für deinen Bericht.

    LG Stefan

    Antworten

    • Anne von LittleRedHikingRucksack

      Lieber Stefan, ich freue mich sehr, dass auch ein ‚alter Hase‘ noch etwas Interessantes hier finden kann 🙂 Genf-LePuy steht auch noch auf meiner Liste. Buen Camino! Ich werde dieses Jahr dem Camino ein bisschen untreu und werde wahrscheinlich im Mai den Stevensonweg in Frankreich gehen. Der startet in LePuy 🙂

      LG Anne

      Antworten

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