pilger*innen-workshop

Stimmen ehemaliger Workshop-Teilnehmerinnen

 

Wandern bedeutete für mich bisher immer, lustlos mit meiner Schulklasse die 5 km zum nächsten Grillplatz zu laufen. Einfach so bin ich dann bei Annes Workshop gelandet und hatte erstmal keine große Erwartungen. Anne hat aber die wunderbare Fähigkeit, Menschen zu begeistern und kaum eine Stunde nach den ersten Erzählungen, stand der Entschluss fest. Ich schrieb meinem Freund eine kurze SMS mit den Worten: ich will pilgern. Hochmotiviert hab ich alles notwenige von Annes Packliste geshoppt und konnte es kaum abwarten, endlich loszulaufen. Dieses Wochenende war wunderbar. Es hat so wahnsinnig Spaß gemacht, diese Erfahrung mit dieser tollen Gruppe zu machen. Obwohl wir alle aus verschiedenen Richtungen kamen, sind wir an diesem Wochenende einen gemeinsamen Weg gegangen. Anne hatte alles super organisiert und von Anfang an eine entspannte und herzliche Atmosphäre geschaffen, sodass wir an diesem Wochenende mehr als nur 8 wild zusammen gewürfelte Frauen waren, die 40 Kilometer durch Brandenburg laufen. Meine Füße waren zwar nach 40 km tatsächlich irgendwann froh, angekommen zu sein, aber vom Gefühl her, wäre ich mit dieser Gruppe gleich weiter Richtung Santiago gelaufen. Ich würde es immer wieder machen, dieser Workshop war spannend, informativ, authentisch und hat mich so sehr begeistert, dass es im September für mich tatsächlich heißt: Rucksack auf und Buen Camino! Danke, Anne! Anne (26)

 

Schon seit ca. 10 Jahren schwirrte mir die Idee im Kopf herum, eine richtige Pilger-Wanderung zu machen, aber irgendwie ist es nie dazu gekommen.Viele irrationale Vorurteile und Ängste spielten dabei auch eine Rolle: Würde ich nach wenigen Tagen dolle stinken, so fast ganz ohne meine gewohnten Kosmetikartikel? Würde ich unter der Last des Rucksacks (man sollte maximal 8Kg tragen) zusammenbrechen? Ist es vielleicht gefährlich allein als Frau zu wandern? Vor ein paar Wochen bin ich dann durch eine Kollegin auf Annes Wanderworkshop aufmerksam geworden. Das Angebot: Erst Wander-Theorie von einer Expertin und dann mit ihr in die Praxis: Einen Pilgerweg in der Prignitz von Neu Ruppin nach Kyritz. 40 Kilometer und eine Übernachtung in einer Kirche in Barsikow direkt unter der 500 Jahre alten Kirchenglocke. Das Wochende war fantastisch! Glücklicherweise haben sich die Teilnehmerinnen alle sehr gut verstanden und in den Pausen wurden die Pausenbrote geteilt und man hat sich ausführlich über die Vor- und Nachteile der eigenen Ausrüstung ausgetauscht. Im Theorie WS hat uns Anne ordentlich mit Pilgertheorie versorgt. Wir haben unfassbar viel gelernt in den paar Stunden: welche Caminos welche Besonderheiten haben, wie lang sie sind, wie viel Kilometer man am Tag schaffen kann und was man für den Pilgertag (Hirschtalg- Fußcreme) und auch für die Pilgernacht (vor allem trockene Klamotten) braucht. Anne hat eine ganze Rucksackladung mit allen existentiellen Utensilien mitgebracht und zu allen Gegenständen ihre Empfehlungen abgegeben: Wasserfilter, Antimüffel-Merinoklamotten, Ökoseife und Klopapier. Auch Rezepte für Wandersnacks haben wir mit auf den Weg bekommen. Abschließend hat sie alle Utensilien in einen Rucksack gestopft und wir konnten alle mal so ein 8kg-Monster aufschnallen und schauen, wie sich das so anfühlt. Verschiedene Rucksackmodelle hatte sie auch dabei. Zum Schluss haben wir alle einen Pilgerpass, eine Karabinerhaken bekommen und für die Tour einen kleinen Wandermüllbeutel aus recyclebarem Plaste. Anne sammelt nämlich Müll auf ihren Pilgerwegen und hält alle Wanderer dazu an, auf dem Camino nur Erinnerungen mitzunehmen und keine zu hinterlassen. Das finde ich super!!! Ich werde auf jeden Fall wieder dabei sein, wenn Anne eine neue Gruppenwanderung anbietet! Meine Bewertung: 7 1⁄2 Sterne von 5. Dana (43)

Ich gebe zu, dass ich zunächst unsicher war, ob ich richtig bin beim Pilger*innen-Workshop. Zwar wandere ich gern, aber meistens sind das eher Spaziergänge oder Tagestouren. Da mir schon länger die Idee eines Wanderurlaubs im Kopf herum spukt und bisher immer an der Planung scheiterte, war der Workshop gerade in der Kombination mit dem Schnupper-Pilger-Wochenende rückblickend perfekt für mich. Der Workshop-Tag begann mit Theorie und Grundlagenwissen für die Planung von Mehrtageswanderungen. Wie viele Kilometer schafft man realistisch an einem Tag, wie berücksichtigt man dabei mögliche Höhenmeter? Was isst und trinkt man unterwegs und wie geht das alles ohne WC? Dank Annes großartigen Erfahrungen und ihrem Schwerpunkt, sich nachhaltig in der Natur zu bewegen, bekamen wir schnell einen guten Überblick. Abgerundet wurde es mit dem Praxis-Teil, in dem wir einen Rucksack zusammen nicht ein- sondern ausgepackt haben und dabei feststellen konnten, wie wenig man laut Anne so mitzunehmen braucht. Zwei Wochen später folgte dann unser Praxistest. Aufgeregt trafen wir uns morgens am Zug und teilten die Befürchtung, etwas Wichtiges vergessen zu haben. Am Ende waren wir übrigens alle der Meinung, viel zu viel dabei gehabt zu haben. Anne ließ uns unterwegs die Wanderstöcke ausprobieren, wies uns auf den vielen Müll in der Landschaft hin, den wir dann aufsammelten und mitnahmen, und überraschte uns darüber hinaus in den Pausen mit herrlichen Leckereien. Das Wandern verging wie im Flug. Vor allem die Gruppenerfahrung war super, weil man immer jemanden zum Quatschen fand, wenn einem danach war. Aber genauso gut konnte man ganz in Ruhe und mit sich selbst sein. Wirklich eine tolle Erfahrung. und ich bin jetzt dabei, meinen Wanderurlaub für den Herbst zu planen. Denn, auch das haben wir an dem Wochenende gelernt, es gibt kein schlechtes Wetter!Heidrun (43)
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