Es muss nicht perfekt sein – Nachhaltigkeit im Alltag und beim Wandern

Ich entscheide mich jeden Tag. Immer wieder. Viele 100 Male.
Hafer- oder Kuhmilch im Kaffee? Frühstücksei oder lieber nicht? Kaffeebecher noch schnell zu Hause auswaschen oder heute mal doch einen Pappbecher nehmen? Laufen oder U-Bahn? Essensreste im Restaurant mitnehmen? Oder wegwerfen lassen? Teelichter in Aluschale oder große Stumpenkerzen? Dent-Tabs oder Bio-Zahnpasta aus der Tube? Die in Plastik eingepackte Bio-Gurke oder unverpackt aus konventioneller Landwirtschaft? Beim Thai lieber Tofu oder Hähnchen im Curry? Mit dem Zug in den Skiurlaub oder doch ein Auto mieten? Skiurlaub??? 
Puh. Klingt anstrengend? Ist es auch.
Doch ich kann nicht mehr ohne leben. Und ich möchte nicht mehr ohne leben.
Ohne das Bewusstsein, dass wir alle etwas tun können für die Erde. Oder wenigstens für uns selbst und die, die nach uns kommen. Denn bei der Erde halte ich es ein bisschen wie George Carlin. Die Erde wird weiter bestehen, sich kurz schütteln und in ein paar Millionen Jahren ist alles wieder schick. Aber ohne uns.
Und genau deshalb macht mich die Ignoranz einiger Menschen immer wieder so fassungslos. Wir tun diesen ganzen Nachhaltigkeits- und Umweltschutzkram nicht allein für die Erde. Wir tun es für UNS und alle Lebewesen auf unserem Planeten! 
Oft höre ich aber auch das Argument, dass es ja nichts bringe, als einzelner auf Strohhalme oder Plastikverpackungen zu verzichten, wenn die Großen in Industrie und Politik so weitermachen wie bisher. Und das stimmt sicher auch. Doch was der Einzelne schaffen kann, ist einen kleinen Samen zu säen. Bei Freunden, Familie, Schülern, Kunden, Lesern. Manchmal reicht schon eine Idee, ein praktischer Tipp, der das Leben leichter macht, Geld spart und gleichzeitig gut für die Umwelt ist.
Zitat von Anne Marie Bonneau
Es geht nicht darum, alles perfekt zu machen.
Auch ich esse ab und zu Fleisch, fliege manchmal und kaufe auch mal eine dreifach eingepackte Tiefkühlpizza.
Aber immer seltener.
Ich mache mir Gedanken und habe über die letzten 2 Jahre ganz viele nachhaltige Kleinigkeiten in meinen Alltag eingebaut, die jetzt Routine sind.
Dabei versuche ich, den erhobenen Zeigefinger in der Tasche zu lassen und vielmehr durch Praktikabilität zu überzeugen 🙂
Vor allem möchte ich euch auch zeigen, welche tollen Initiativen es gibt, die sich schon lange mit einem nachhaltigen Lebensstil beschäftigen und ihren Teil zu einer grüneren und bunteren Welt beitragen.
Denn bei allem Negativen, dass in den Medien täglich auf uns einrast: Unsere Welt ist schön! Als Wanderer erleben wir dies immer wieder und bei jedem Schritt neu.
Eine kleine Schlucht mit Bergen im Hintergrund und ein wilder Fluss im Vordergrund - Wandern und Nachhaltigkeit
Tal in den Seealpen
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